Fukuoka
Fukuoka ist der Geburtsort des Tonkotsu-Ramen — und allein dafür lohnt sich die Reise. Die Stadt im Süden Japans hat eine entspannte Energie, die sich deutlich vom hektischen Tokio unterscheidet. Abends öffnen die Yatai (Straßenimbiss-Stände) am Fluss und an den Kanälen, man sitzt unter Plastikplanen und schlürft Ramen neben Einheimischen. Als Tor zwischen Japan und Korea hat Fukuoka eine eigene kosmopolitische Atmosphäre. Die Stadt ist kompakt, grün, am Meer und überraschend günstig für Japan.
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Fukuoka Reise-FAQ
Wie viele Tage brauche ich in Fukuoka?
2–3 Tage sind ausreichend. Tag 1: Ohori Park, Fukuoka Castle Ruinen, Tenjin-Einkaufsviertel, abends Yatai-Stände am Naka River. Tag 2: Kushida-Schrein, Hakata Machiya Folk Museum, Canal City, Ramen-Tour durch verschiedene Läden. Tag 3: Tagesausflug nach Dazaifu Tenmangu (30 Min. mit dem Zug) oder zur heißen Quelle Beppu (2 Stunden).
Was macht Fukuokas Ramen so besonders?
Fukuoka (bzw. Hakata) ist der Geburtsort des Tonkotsu-Ramen — die milchig-weiße Schweineknochenbrühe, die stundenlang gekocht wird. Die Nudeln sind dünner und fester als anderswo in Japan. Das Besondere: Kae-dama — wenn die Nudeln aufgegessen sind, bestellt man für ca. ¥100–150 eine Nachfüllung in die verbliebene Brühe. Man wählt die Nudelfestigkeit: Kata (fest), Futsuu (normal), Yawa (weich). Ichiran und Ippudo sind die bekannten Ketten, aber die besten Läden sind die kleinen Yatai-Stände und Nachbarschafts-Ramen-Buden.
Wie kommt man von Busan nach Fukuoka?
Die JR Beetle Fähre (Jetfoil) verbindet Busan und Fukuoka in ca. 3 Stunden — eine beliebte Route für einen spontanen Länderwechsel. Tickets ab ca. ¥10.000–15.000 ($70–100) pro Strecke. Die Camellia Line (langsamere Fähre) braucht ca. 6 Stunden, ist aber günstiger. Es gibt auch Direktflüge (ca. 1 Stunde), oft ab $50–80 mit Billigfliegern. Die Fähre ist das Erlebnis — morgens in Korea frühstücken, nachmittags Ramen in Japan schlürfen.