Chiang Mai
Bangkok bekommt die Schlagzeilen, aber Chiang Mai ist der Ort, an dem viele Reisende länger bleiben als geplant. Über 300 Tempel innerhalb des alten Stadtgrabens, ein Nachtmarkt, auf dem man sich für fast nichts satt essen kann, und Berge, die nah genug sind für einen Nachmittagsausflug. Ein Pad Thai kostet 40 Baht, eine Thai-Massage 200 Baht die Stunde. Das Tempo ist langsamer als in Bangkok, die Luft kühler (außer März–April, wenn die Brandrodung die Luft verpestet), und die Kaffeeszene ist überraschend gut.
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Chiang Mai Reise-FAQ
Wie viele Tage brauche ich in Chiang Mai?
3–4 Tage für die Stadt, aber viele bleiben eine Woche oder länger und bereuen es nicht. Tag 1: Tempel in der Altstadt — Wat Chedi Luang und Wat Phra Singh sind die Highlights. Tag 2: Morgens zum Doi Suthep Tempel (oben ist es kühler, Jacke mitnehmen), sonntags die Walking Street. Tag 3: Ethisches Elefanten-Schutzgebiet (Finger weg von Orten mit Elefantenreiten — Elephant Nature Park ist die beste Wahl). Tag 4: Kochkurs (ca. 1.000 Baht, inklusive Marktbesuch). Der Rest ergibt sich von selbst — Cafés, Massage, wiederholen.
Ist Chiang Mai gut für digitale Nomaden?
Es ist quasi die Hauptstadt der digitalen Nomaden in Südostasien, und das zu Recht. Überall Cafés mit schnellem WLAN, Coworking-Spaces für 200–400 Baht/Tag, Apartments ab 8.000–15.000 Baht/Monat, und eine Mahlzeit in lokalen Restaurants kostet nie mehr als 60–80 Baht. Die Zeitzone passt einigermaßen zu europäischen und australischen Arbeitszeiten. Größter Nachteil ist der Rauch der Brandrodung im März–April — viele verlassen die Stadt in dieser Zeit.
Was sollte man in Chiang Mai essen?
Nordthailändische Küche unterscheidet sich von Bangkok und ist wohl noch besser. Khao Soi ist das Signature-Gericht — Kokosnuss-Curry-Nudelsuppe mit knusprigen Nudeln obendrauf, 40–60 Baht an Straßenständen. Sai Ua (Nordthailändische Wurst) ist rauchig und kräuterig, an jedem Markt zu finden. Die Samstags- und Sonntagsmärkte bieten endlose Essstände. Als Restaurant empfiehlt sich Huen Phen — authentische Nordküche in einem alten Teakholzhaus. Der Kaffee ist erstaunlich gut — lokale Bohnen aus den umliegenden Bergen, sorgfältig geröstet, auf Melbourne- oder Portland-Niveau.