Budapest
Budapest ist für seine Schönheit unverschämt günstig. Ihr schaut auf eine der atemberaubendsten Städte Europas — das nachts beleuchtete Parlamentsgebäude an der Donau ist wirklich atemberaubend — und ein ordentliches Essen mit Wein kostet 8–12 €. Die Stadt besteht aus zwei Hälften: das hügelige Buda mit Burg und Aussicht, das flache Pest mit Nachtleben und Ruinenbars. Holt euch eine Tageskarte für die Thermalbäder (Széchenyi ist das berühmte, ca. 6.500 HUF) und genießt stundenlang. Der ÖPNV ist hervorragend — eine 72-Stunden-Karte kostet etwa 5.500 HUF und deckt Metro, Trams und Busse ab.
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Budapest Reise-FAQ
Wie viele Tage brauche ich in Budapest?
3 bis 4 Tage sind perfekt. Tag 1: Buda-Seite — Burgviertel, Fischerbastei (früh kommen für Fotos ohne Massen), bei Sonnenuntergang über die Kettenbrücke laufen. Tag 2: Pest-Seite — Parlament (von außen ehrlich gesagt beeindruckender als innen), Stephansbasilika (hochsteigen, 2 €), Andrássy-Allee entlang, Heldenplatz. Tag 3: Morgens Széchenyi-Bad (Flip-Flops und Handtuch mitbringen), Große Markthalle, abends Ruinenbar-Tour ab Szimpla Kert. Tag 4: Margareteninsel für einen entspannten Morgen, dann was noch fehlt.
Welche Thermalbäder sollte man in Budapest besuchen?
Széchenyi ist das berühmteste — riesig, leuchtend gelb und fotogen mit aufsteigendem Dampf über den Außenpools. An einem Wochentag morgens hingehen, um Massen zu vermeiden. Gellért ist eleganter und Jugendstil, mit einem wunderschönen Hallenbad, aber teurer und touristischer. Rudas ist der Favorit der Einheimischen — kleiner, weniger überlaufen, und der Dachpool hat eine unglaubliche Aussicht auf die Donau. Am Wochenende gibt es im Rudas gemischte Dach-Nachtbade-Sessions, die fantastisch sind. Budget-Tipp: Széchenyi und Gellért ca. 6.500–8.000 HUF, Rudas ca. 4.500 HUF. Eigenes Handtuch mitbringen spart Leihgebühren.
Ist Budapest sicher für Touristen?
Insgesamt sehr sicher — eine der sichereren Hauptstädte Europas. Das Hauptrisiko sind Taxi-Abzocken: Nutzt immer Bolt oder die Budapest-Taxi-App statt am Straßenrand Taxis zu winken, besonders an touristischen Spots und Bahnhöfen. Taschendiebe sind in der Straßenbahn Linie 2 (die landschaftlich schöne an der Donau) und auf überfüllten Märkten aktiv. Das Ruinenbar-Viertel kann am Wochenende spätabends wild werden, ist aber eher laut als gefährlich. Die Buda-Seite ist nachts ruhiger. Ein lokaler Betrug zum Kennen: Vermeidet Bars, in denen hübsche Frauen euch ‚zufällig' reinbitten — ihr bekommt eine Rechnung über hunderte Euro.